September 19 2021

Was gibt es Neues … im September?

Den ersten Teil meiner Schreibwerkstatt für Kinder!

Es gibt viele Wege, an eine Geschichte ranzugehen.
Wenn eure Kinder gerne Geschichten vorgelesen bekommen oder schon selbst welche lesen, haben sie vielleicht Lust, auch mal eine eigene Geschichte zu schreiben.
Ich möchte euch in den nächsten Blogbeiträgen zeigen, wie ihr euren Kindern dabei helfen könnt.

Zu Anfang erkläre ich immer, dass mir wichtig ist, dass die Kinder eine eigene Geschichte erzählen und nicht eine tolle Geschichte, die sie kennen, nacherzählen. Das Nacherzählen von Geschichten ist auch eine schöne Sache, aber heute geht es nur um die eigene Geschichte.

An dieser Stelle lasse ich die Kinder die Augen schließen und den Kopf auf den gekreuzten Armen ablegen (in der Regel sitzen sie während der Schreibwerkstatt an einem Tisch, sodass der Kopf auf der Tischplatte ruht und nicht bis zum Fußboden reicht).

Jetzt mache ich ein paar Vorschläge für das Thema ihrer Geschichte:
Abenteuer, Eltern/Großeltern/Geschwister, Tiere (z. B. Pferde oder Haustiere), Schule, Freundschaft, eine Fantasiegeschichte, Märchen, Superhelden, Geister/Gespenster, Gruselgeschichte, Zauberei/Magie, Ritter, Piraten …


Falls ein Thema unverständlich ist, erkläre ich, was damit gemeint ist. Fehlt den Kindern eventuell ein Thema? Falls ja, notiere ich es mir.


Dann bitte ich die Kinder, noch einmal in U-Boot-Position zu gehen und lese ein zweites Mal die Themen vor. „Bei welchem Thema hat es gekribbelt?“ oder „Worüber würdest du gerne schreiben?“ frage ich die Kinder anschließend.

Wenn das Thema feststeht, überlegen wir uns im zweiten Schritt, wer der Held bzw. die Heldin der Geschichte sein soll.
Haben die Kinder eventuell schon eine Figur, über die sie gerne schreiben möchten?
Falls dies nicht der Fall ist, mache ich wieder ein paar Vorschläge:
z. B. ein Tier, ein Junge/ein Mädchen, ein*e Erwachsene*r, ein*e Detektiv*in, ein Geist, ein Fabelwesen, ein Alien, ein Monster, ein*e Superheld*in, ein*e Zauberer*in, ein*e Prinz*essin etc.
Die Kinder tauchen auch hierbei wieder ab und lauschen mit geschlossenen Augen.

Sobald sie sich für eine Figur entschieden haben, bitte ich die Kinder, ein Bild von ihr zu malen.


Danach lasse ich mir die Bilder erklären.
Warum sieht dein*e Held*in so aus? Hat er/sie bestimmte Vorlieben? Oder gibt es etwas, das typisch für ihn/sie ist? Wie sieht ein ganz normaler Tag im Leben deines*r Helden*in aus?

Vielleicht haben die Kinder jetzt sogar Lust, noch viel mehr Bilder zu ihrer Figur zu malen …

Wenn euch der Artikel gefällt, erzählt jemandem davon oder teilt den Link 🙂